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VfB lässt GCDW nicht gut aussehen

UP_8L8A4730_web Eine Menge zum Grübeln hat sich der GCDW mit auf die Heimfahrt genommen. Hier Nick West (l.) mit Trainer Max Hauser

Der Rekordmeister macht Dampf: Am Mittwoch unterliegen die WWK Volleys Herrsching in Friedrichshafen letztlich deutlich mit 0:3 (22:25, 15:25, 12:25). Trainer Max Hauser ist hinterher unzufrieden: "Wir haben nicht gut ausgesehen."

Nach gutem Beginn kamen die Jungs in Lederhosen beim VfB Friedrichshafen mächtig unter die Räder. Mit dem ersten, knapp verlorenen Satz war GCDW-Coach Max Hauser noch ziemlich einverstanden: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und schlau gespielt. Es war fast ebenbürtig." Bis zum 14:14 ist es ausgeglichen in der ZF-Arena, der GeilsteClubderWelt wird getragen von Artem Sushko, Tim Peter und Nick West. Der VfB schwingt sich zu einem Zwischenspurt auf, den der GCDW letztlich nicht mehr kontern kann.

Zu Beginn von Durchgang zwei sieht es ebenfalls noch recht ordentlich aus für die WWK Volleys. Zwar muss Max Hauser schon früh beim Stand von 2:5 eine Auszeit nehmen, danach kommen prompt gute Aktionen vom GCDW: Artem Sushko mit einem Kracher (3:5), ein Block sorgt für das 5:6. Danach geht aber nicht mehr viel - der VfB dreht auf und zieht davon. Herrsching kann nicht mehr folgen, was an sich keine Schande ist, den Trainer aber trotzdem ziemlich ärgert. "Eigene Angriffsfehler haben uns dann zurückgeworfen", so Max Hauser. "Fehler hat Friedrichshafen sehr wenige gemacht. Und wenn wir dann im Angriff gegen den Einer-Block den Fehler machen - da merkt man schnell den Unterschied."

Und wenn dann noch eine nachlassenden Leistung in der Annahme hinzukommt, ist es um den Außenseiter geschehen. Bei einer Annahmequote von 29 Prozent kann es gegen ein Spitzenteam einfach nicht klappen. Der GCDW darf sich aber trösten: Auch Bühl bekam jüngst in dieser Ausprägung eine Lektion erteilt. Man hat den Eindruck, dass Vital Heynen mit seinem Team nun Ernst macht. Es war bereits der fünfte 3:0-Erfolg in Serie. Das nennt man wohl einen Lauf. Dieser Lauf brachte den VfB vorübergehend sogar die Tabellenführung ein. Unterhaching-Innsbruck hat gegen Aufsteiger Giesen beim 3:2-Heimsieg einen Punkt liegen lassen. Zwar haben die Alpenvolleys ein Spiel weniger absolviert, aber es steht nun nach Punkten 40:39 für den VfB.

Max Hauser zieht aus dieser Schlappe dennoch etwas Positives. "Aus so einem Spiel kann man auch als Trainer viel lernen und wieder mehr Druck im Training aufbauen." Allerdings bleibt nicht viel Trainingszeit: Bereits am Samstag kommt Frankfurt an den Ammersee.

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