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Haching entscheidend besser

UP_8L8A8427_b_web Der GCDW streckt sich im Derby gegen Haching, hat aber oft nur das Nachsehen, wie hier Humberto Machacon (links) und Alpár Szabó.

Das Derby Haching gegen Herrsching ist gewohnt stimmungsvoll. In der ausverkauften Bayernwerk Arena schlagen sich die WWK Volleys tapfer, können den Spitzenreiter aber nicht gefährden. Nach 82 Minuten heißt es wie im Hinspiel 0:3 (21:25, 21:25, 21:25), Haching punktet in den entscheidenden Momenten konstanter als der GCDW.

Die zahlreich vom Ammersee nach Unterhaching gepilgerten Fans des GCDW machen unter der Leitung von "König" Alex Tropschug ordentlich Stimmung. Das Team von Max Hauser will seine Anhänger nicht enttäuschen und dreht das 2:5 kurzerhand um: ein Service von Johannes Tille schlägt krachend im Innsbruck/Hachinger Feld ein - die 11:9-Führung. Doch der Tabellenführer lässt sich das nicht bieten: Angeführt von den überragenden Kirill Klets (17 Punkte) und Pawel Halaba (12 Zähler, Gold-MVP) bringen die Alpenvolleys den GeilstenClubderWelt ins Hintertreffen. Zwei Blocks zum 15:19 und 17:22 sind die Vorentscheidung in Satz eins, der schließlich mit 21:25 verloren geht.

Lange beratschlagen sich GCDW-Trainer Max Hauser und Artem Sushko nach dem Seitenwechsel. Es fruchtet - zumindest am Satzanfang. Die Einwechslung von Humberto Machacon gibt dem Spiel der WWK Volleys neue Impulse, nun packt auch der Block beherzter zu. Als es mit 8:5 in die technische Auszeit geht, ist Zuversicht in den Gesichtern der Jungs in Lederhosen abzulesen. Machacon macht das 10:7, ballt die Faust. Doch scheint das ein Startsignal für die Gastgeber zu sein. Wie im ersten Umlauf dreht der Tabellenführer auf. Der lange, intensive Ballwechsel geht an Haching - statt 13:10 heißt es nur noch 12:11 für Herrsching. Haching macht weiter Druck, der GeilsteClubderWelt liegt mit drei Punkten hinten (16:19), kommt aber nochmal zurück. Ein Block von Alpár Szabó bringt das 18:19, doch dann muss das Hauser-Team abreißen lassen - am Ende steht erneut ein 21:25 auf der Anzeigetafel.

Im dritten Durchgang läuft es nicht besser, wieder kommt ein 21:25 heraus. 3:7 steht es schnell, doch dann sorgt Ferdinand Tille für einen Gänsehaut-Moment. Der GCDW-Libero wirft sich in die Angriffe der Alpenvolleys, bereitet mit seinen Rettungstaten den 8:8-Ausgleich vor und sorgt für Szenenapplaus. Seine Teamkollegen danken es dem Routinier und heben ihn an alter Wirkungsstätte in die Höhe - völlig verdient. Der GeilsteClubderWelt hält jedoch nur kurze Zeit länger mit, ehe aus einem 12:13 ein 12:19 wird. Die Vorentscheidung in einem stimmungsvollen, aber aus GCDW-Sicht leider nicht spannenden Derby war gefallen.

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