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Richtungsweisende Reise

UP_8L8A5209_web Wollen am Donnerstag wie im Hinspiel gegen die Netzhoppers jubeln: Alpár Szabò (Mitte) und seine Kollegen vom GCDW

Die Punkterunde in der VBL biegt auf die Zielgerade ein. Für die WWK Volleys heißt es Koffer packen und auf zum Doppelspieltag nach Berlin mit Umland. Am Donnerstag (19 Uhr, Landkost-Arena Bestensee; live auf sporttotal.tv) geht es zunächst bei den Netzhoppers Königswusterhausen um wichtige Punkte, am Samstag (16 Uhr, SLZ Berlin) folgt das Match bei den Youngster des VCO Berlin.

Für den GeilstenClubderWelt sind es wichtige, ja richtungsweisende Spiele im Kampf um die Playoff-Plätze. Das erklärte Ziel - Platz sieben - haben die Mannen von Trainer Max Hauser schon seit Anfang Dezember inne und wollen es auch nicht wieder hergeben. Seit Wochen ist ein Dreikampf um die Plätze sieben und acht entbrannt: Herrsching (21 Punkte), Bühl (20) und eben Königswusterhausen (18). Klar, dass die Netzhoppers eine große Chance wittern, den Abstand zu verkürzen oder gar gleichzuziehen. "Es ist eine wichtige Woche, gegen KW ist sicherlich ein kleines Endspiel", sagt der GCDW-Trainer, nachdem seine Mannen 17 Tage kein Punktspiel mehr bestritten haben. Der Zeitraum ohne Matchpraxis war Hauser zu lang. Daher gab es ein Testspiel gegen Österreichs Vizemeister Waldviertel, übrigens das Team von Leonhard Tille, das die WWK Volleys mit 4:0 gewannen. Herrschings Übungsleiter ist daher zuversichtlich: "Meine Mannschaft hat eine gute Form."

Diese gute Form wird es bei den Netzhoppers durchaus brauchen. "Die vier Kanadier im Kader sind sehr solide in diesem Jahr", analysiert Hauser den Gegner vom Donnerstag. "Dazu haben sie mit Dirk Westphal und Theo Timmermann zwei starke Spieler auf Außen." Dass der GCDW diese Stärken durchaus kontern kann, wurde im Hinspiel bewiesen. Herrsching gewann in der Nikolaushalle zwei Tage vor Weihnachten mit 3:1, musste für den Erfolg aber gehörig schuften.

Dass dann am Samstag im Schul- und Leistungssportzentrum weitere Punkte auf dem Herrschinger Konto landen werden, davon geht eigentlich jeder aus. Doch der diesjährige Jahrgang der VCO-Schmetterkünstler hat schon für einige Überraschungen gesorgt, so zum Beispiel mit Siegen gegen Giesen und Rottenburg. "Natürlich haben wir am Samstag nochmal die Chance zu punkten", sagt GCDW-Coach Max Hauser. "Aber nach den Ergebnissen in diesem Jahr sollte man sich darauf nicht verlassen." Wenn der GCDW-Tross die Hauptstadt wieder verlässt, wird viel klarer sein, ob ein großer Schritt in Richtung Playoffs und Platz sieben gelungen ist.

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