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Knackpunkt Nick

UP_8L8A8242_b_web Ärger beim GCDW (vorn), Jubel bei den Alpenvolleys: Herrsching unterliegt 0:3 beim Favoriten

Drittes Spiel gegen die Alpenvolleys - zum dritten Mal heißt es in dieser Saison 0:3. Am Samstag unterliegen die WWK Volleys Herrsching mit 22:25, 18:25, 22:25 in Innsbruck, zeigen dabei durchaus gute Ansätze. GCDW-Trainer Max Hauser trauert insbesondere den Chancen im ersten Satz nach: "Wenn wir den ersten Satz gewinnen können, dann wird es spannender."

Vor 800 Zuschauern in der Olympiahalle Innsbruck ist zunächst der GeilsteClubderWelt am Drücker. 10:7 führt das Team von Max Hauser, in der Schlussphase immerhin noch 18:17. Beim Stand von 20:23 dann wohl ein ganz entscheidender Moment: Nick West steigt zum Duell am Netz hoch, um den Ball im Feld der Alpenvolleys unterzubringen. Nach der Landung bleibt er auf der Gegenseite liegen und muss gestützt von seinen Mannschaftskameraden vom Feld geführt, fast schon getragen werden. Das linke Sprunggelenk hat es erwischt, eine genaue Diagnose steht noch aus. "Wir waren gut eingestellt und bis zu der Verletzung waren wir sehr gut", hat nicht nur Max Hauser beobachtet. "Die Verletzung von Nick war der Knackpunkt. Danach ging es nach unten." Satz eins ging mit 22:25 verloren, im zweiten Umlauf lief dann nicht mehr viel zusammen, die Gastgeber fanden zu ihrem gewohnten Spiel und der GCDW zog mit 18:25 deutlich den Kürzeren. "Sollten wir den ersten Satz gewinnen, können die Alpenvolleys nicht mehr so befreit aufspielen und fangen dann an im Aufschlag zu überlegen. So haben sie die Führung im Rücken und schlagen sehr stark auf", musste Hauser zugeben. Bei Herrsching häuften sich indes die Fehler, sechs Aufschläge wurden vergeben, die Annahmequote lag nur noch bei 20 Prozent.

Nach der Pause raffte sich der GCDW noch einmal auf, kämpfte um jeden Ball, lag angefeuert von den mitgereisten Fans zunächst in Führung (10:9), musste letztlich die Klasse von MVP Hugo De Leon (17 Punkte), Pawel Halaba (14) und Kirill Klets (10) anerkennen. Am Donnerstag um 18.30 Uhr geht es bereits weiter: Spiel zwei der Serie, das Heimspiel der WWK Volleys Herrsching, steigt in der Bayernwerk Sportarena Unterhaching. Dann heißt es noch einmal alle Kräfte bündeln und das Saisonende abwenden.

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