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Bitteres Ende der Pokal-Reise

UP_8L8A2415_b_web Enttäuschung pur: Der Finaltraum der WWK Volleys war zum Greifen nah.

Knapper geht´s nicht: Die WWK Volleys scheitern im Pokal-Halbfinale mit 2:3 bei den Netzhoppers. Der Tiebreak ist an Spannung nicht zu überbieten - das Happy End für den GCDW bleibt aus.

Allein die Zahlen sprechen für die Dramatik, die das Match am Donnerstag in der MBS-Arena in Potsdam bot: 25:21, 28:26, 16:25, 22:25 und schließlich 24:26 - von wegen ein verkürzter Satz zum Abschluss. Stattdessen ein Tiebreak XXL, mit Chancen hüben wie drüben, Freud und Leid so dicht beieinander. Am Ende, nach 140 Spielminuten jubelt KönigsWusterhausen - und fährt nach Mannheim. Im Finale treffen die Netzhoppers auf Frankfurt, das sich ebenfalls mit 3:2 in Friedrichshafen durchgesetzt hat. 

"Es war ein denkwürdiges Pokalspiel, sehr emotional", berichtet ein merklich angefasster Max Hauser. In Erinnerung bleiben wird ihm der "sehr bittere Beigeschmack, dass man bereits ein Stück weit gewonnen hatte." Gemeint war die Szene, in der ein GCDW-Angriff die Entscheidung im Tiebreak bringen könnte. Jonas Kaminski hatte ein Ausrufezeichen zum 16:16 gesetzt, den Matchball mit Bravour abgewehrt. Dorde Ilic legt einen Block zum 17:16 nach - Matchball WWK Volleys. Der folgende Angriffsschlag wird vom Netzhoppers-Block berührt, segelt danach ins Aus. Der Linienrichter zeigt Touch an - Trainer Max Hauser rennt auf das Spielfeld in die Jubeltraube seines Teams. "Mit dem Ball hätten wir gewonnen, aber der Schiedsrichter overrult." Natürlich zieht diese Entscheidung Proteste nach sich, aber es hilft nichts: es geht mit 17:17 weiter. Es ist den WWK Volleys hoch anzurechnen, dass sie nach dieser Entscheidung gegen sie nicht komplett auseinanderfallen. Sie stehen wieder auf, wehren weitere Matchbälle ab und haben nach einem Ilic-Block gegen den überragenden Dirk Westphal (18 Punkte) beim 24:23 eine weitere Final-Möglichkeit. Doch es reicht nicht. Ein weiteres Mal geht es über Westphal, der diesmal die Longline-Variante wählt und einen unkonventionellen Schlag nachlegt, der schließlich das Ende aller Pokalträume des GCDW bedeutet. Herrschings Head-Coach Max Hauser gratuliert sportlich fair: "Es ist verdient, dass die Netzhoppers im Finale stehen. Sie haben drei tolle Tiebreak-Spiele gespielt. Das muss man anerkennen."

Tatsächlich gelang es nach Düren und Berlin auch dem GeilsteClubderWelt nicht, einen 2:0-Satzvorsprung gegen die Netzhoppers ins Ziel zu bringen. Aber was soll man den WWK Volleys nach so einem Match vorwerfen? Die ersten beiden Sätze laufen gut. In Durchgang eins bringt ein Zwischenspurt mit einem Rückraumangriff von Jori Mantha (14 Punkte), einem Schlag an den Block von Tim Peter (15)  sowie ein Ass von Johannes Tille zum 21:17 die Vorentscheidung. Im engen zweiten Umlauf hat der GCDW zum Schluss dank Dorde Ilic (14) und einem Bock von Tim Peter die Nase vorn. Die Sätze drei und vier gehen an die Netzhoppers, die nun variabler spielen und so für Entlastung von Dirk Westphal sorgen. Karli Allik(17 Zähler) und James Jackson (11) tun sich dabei besonders hervor - und erzwingen den Entscheidungssatz. Positiv bei den WWK Volleys: Jalen Penrose gab sein Comeback im weiß-blauen Trikot und konnte dank der Arbeitsteilung mit Jonas Kaminski für Akzente auf Diagonalen sorgen.

 

 

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