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Pokal abhaken - Fokus auf´s Derby

UP_8L8A4381_b_web Schnell wieder aufstehen: Die WWK Volleys wollen das Derby in Unterhaching gewinnen.

Den Kopf schnell wieder freibekommen müssen die WWK Volleys. Nach dem bitteren Pokal-Aus steht bereits am Sonntag (16 Uhr, live auf sporttotla.tv) das Derby in Unterhaching an. 

Ein besonderes Spiel erfordert besondere Maßnahmen. Das wusste Max Hauser sofort, als es am Donnerstag das bittere 2:3 von Potsdam zu verkraften galt. "Es war eins der wenigen Spiele, in denen ich direkt nach dem Ende zu den Jungs was sage", so Hauser. Selbstverständlich galt es, die hängenden Köpfe wieder ein Stück weit aufzurichten, die innere Leere zu verdrängen. "Ich hoffe, dass sich die Mannschaft nicht zu sehr emotional runterziehen lässt", so Hauser.  "Wir müssen den Fokus möglichst schnell wieder auf die Liga setzen." Bei seiner Ansprache packte Herrschings Head Coach seine Mannen an der Ehre. "Es geht jetzt darum, ob wir eine gute Vorrunde gespielt haben oder nicht. Bei einem Sieg haben wir dieses Jahr einen Riesen-Job gemacht." Gibt es eine bessere Gelegenheit für einen Leistungsnachweis als ein Derby? Die Motivation dürfte von Beginn an da sein - zumindest will der Gegner beweisen, dass er an der momentanen Vormachtstellung der WWK Volleys rütteln kann. "Von der Konstellation her ist das keine einfache Aufgabe", sagte Max Hauser bereits vor der Abfahrt zum Pokalspiel. 

Als junges Team sind die Hachinger Außenseiter, hoffen auf die Müdigkeit des GeilstenClubsderWelt nach dem Pokal-Marathon plus Heimfahrt. Außerdem verfügen die Gastgeber über genug Expertise, wie in Herrsching gespielt wird. Routinier Roy Friedrich und Zuspieler Benedikt Sagstetter spielten ebenso am Ammersee wie der Hachings Coach Patrick Steuerwald. Das Projekt in Haching ist auf Entwicklung angelegt. Ein Vergleich mit den Alpenvolleys verbietet sich, da die Kombination Tirol-Bayern mit Top-Budget nach den höchsten Weihen strebte - und sich nach drei Spielzeiten zurückzog. Doch der Standort Unterhaching blieb dank der Sonderregelung auf der VBL-Landkarte. In seinem ersten Jahr will Steuerwald mit seinen Jungs vor allem Erfahrung sammeln. Der Abstieg ist ausgesetzt, Druck gibt es keinen. Daher kann das Perspektivteam mit den Sagstetter-Brüdern gegen die WWK Volleys mit den Tille-Brüdern ganz befreit aufspielen. GCDW-Coach Max Hauser warnt eindringlich: "Wenn wir dem Pokalspiel nachtrauern und zu weich sind, das nicht abhaken können, dann werden wir dort Probleme bekommen." Für das Selbstvertrauen ist ein Derbysieg stets wichtig, für die Tabelle ebenso. Das unterstreicht GCDW-Trainer Max Hauser noch einmal: "Wir haben als Team wichtige Spiele gewonnen. Wir sind vorne unter den Top-Fünf dabei - und das ist wirklich eine Leistung." Es gilt, die Favoritenrolle anzunehmen und ihr gerecht zu werden. 

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