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Charaktertest bestanden - souveräner Derbysieg

UP_8L8A5289_b_web David Wieczorek (r.) war der erfolgreichste Scorer im Derby. Sein Lohn: die goldene MVP-Medaille.

Die WWK Volleys schütteln den Pokal-Frust schnell ab und treten am Sonntag ganz souverän auf. Im Derby beim TSV Unterhaching siegt das Team von Max Hauser mit 3:0-Sätzen.

Ein wenig überrascht war selbst Herrschings Head Coach Max Hauser von dem Auftritt seiner Jungs: "Es war ein beeindruckender Auftritt heute, sehr konzentriert von Anfang bis Ende. Das hätte ich so nicht erwartet." Man hatte durchaus Zweifel haben können, ob des den WWK Volleys gelingt, das bittere Pokal-Aus über fünf intensive Sätze mit anschließender stundenlanger Heimfahrt zu verdauen. Außerdem war der GeilsteClubderWelt als großer Favorit in der Bayernwerk Sportarena gereist - alles in allem eine Konstellation, die dem Außenseiter in die Karten spielt. Max Hauser hatte das Haching-Spiel noch auf der Rückfahrt aus Potsdam zum Charaktertest erhoben, auch um den Fokus sofort neu zu arretieren. So der GCDW hat wenig bis gar nichts zugelassen an diesem Nachmittag. "Normalerweise haben die Hachinger einen guten Aufschlag, eine gute Annahme und sie greifen unangenehm an", so Hauser. "Aber wir haben heute vor allem im Element Block-Abwehr super funktioniert und haben es ihnen so schwer gemacht, dass sie kaum Punkte gemacht haben."

Von Beginn an dominierten die WWK Volleys das Geschehen. Und das obwohl Rotation auf dem Programm stand: Iven Ferch und David Wieczorek durften von Beginn an ran, Luuc van der Ent und Jori Manta konnten sich über die gesamte Spielzeit aufs Anfeuern konzentrieren. Jonas Kaminski startet mit einer guten Aufschlagserie, David Wieczorek punktet im Angriff. 7:3 steht es da bereits. Als der US-Amerikaner, mit 13 Punkten bester Derby-Scorer, ein Ass zum 9:4 serviert, muss Hachings Coach und Ex-GCDW-Spielmacher Patrick Steuerwald die Auszeit ziehen. Doch den Rhythmus stört das keinesfalls, bis 13:4 geht es voran. Wenig später können Ferch und Wieczorek den Satz zum 25:16 zumachen. Im zweiten Durchgang setzen sich die WWK Volleys ebenfalls früh ab. Diesmal ist es der von Max Hauser so gerühmte Block, der schnell für klare Verhältnisse sorgt: Nach einem Rückraumangriff von Tim Peter (11 Punkte) steht es bereits 15:5 - ein satter Vorsprung, der es Max Hauser ermöglicht, Justus Lembach auf der Zuspielposition einzuwechseln. Den endgültigen Satzgewinn bringt, passend zum Verlauf, eine solide Blockaktion. Im dritten Umlauf kommt dann Jalen Penrose für Jonas Kaminski auf der Diagonalposition. Penrose erzielt das 14:9, doch die Gastgeber lassen nicht locker. Den engsten Satz des Tages kann der GeilsteClubderWelt erst in der Schlussphase entscheiden. Das 20:20 muss der GCDW noch hinnehmen, dann sind es Jalen Penrose (22:20) und Dorde Ilic (24:21), die klare Aktionen haben. Die Hachinger dagegen wackeln etwas, ein Aufschlagfehler bringt schließlich den verdienten sechsten Saisonsieg für Herrsching.

Herrschings Trainer Max Hauser zum klaren 25:16, 25:15 und 25:22 nach 67 Spielminuten: "Ich bin stolz auf die Mannschaft, denn mit diesem Sieg war es eine super Hinrunde." Das Heimspiel am kommenden Samstag gegen Berlin zum Abschluss der Hinrunde ist nur noch Zubrot, seine Spieler "können dann noch ein i-Tüpfelchen draufsetzen."

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