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Kür gegen Berlin

UP_8L8A5365_b_web Spielt wie die WWK Volleys eine konstant gute Serie: Tim Peter

Zum Abschluss der Hinrunde kommt mit den Berlin Recycling Volleys der Serienmeister an den Ammersee. Die WWK Volleys schlagen am Sonntag ab 16 Uhr (live auf sporttotal.tv) in der Nikolaushalle auf.

Es hätte alles ganz anders aussehen können: Der Audi Dome war gebucht für den Kracher gegen die Hauptstädter, der Boden bereits in der Vorbereitung getestet und in der Halle griffbereit eingelagert. Nun also der coronabedingte Umzug in die Nikolaushalle: Keine Zuschauer, auch keine Übertragungsmöglichkeiten als Live-TV-Spiel, aber eben auch geringe Kosten. Die für Heimspiele am Ammersee ungewöhnliche Zeit blieb jedoch. Trotzdem dürfte das Team von Max Hauser motiviert sein, für eine Überraschung zu sorgen. Schließlich könnte mit einem Erfolg aus einer bereits sehr ordentlichen Hinserie eine nahezu optimale werden. Aus neun Partien holten die WWK Volleys bislang sechs Siege, die erkämpften 18 Punkte und Rang vier machten Trainer Max Hauser nach dem Derbysieg in Unterhaching sehr stolz. 

Die Berliner erscheinen nicht unantastbar. Das Pokal-Aus gegen den Nachbarn KönigsWusterhausen ereilte den Serienmeister ebenso wie den GeilstenClubderWelt. In der Liga musste Berlin bereits die Schlappen gegen Bühl und Friedrichshafen verdauen, was momentan Rang zwei hinter dem Erzrivalen vom Bodensee bedeutet. "Eine ordentliche Aufgabe, aber nicht unlösbar", sieht daher auch GCDW-Coach Max Hauser Möglichkeiten für sein Team. Bei Berlin spielte das Verletzungspech eine gehörige Rolle. Sergej Grankin beispielsweise, Kopf und Kapitän der Mannschaft, plagte ein Muskelfaserriss in der Wade - aber der Olympiasieger war nicht allein. Der Kader war bereits so ausgedünnt, dass Sebastian Kühner aus dem Volleyball-Ruhestand zurückgeholt wurde. Trotz allen Sorgen birgt der Kader der Hauptstädter natürlich immer noch genug Potential, um auch beim Kräftemessen in Herrsching als Favorit zu gelten. "Wenn sie ihr bestes Spiel machen, werden sie auch gewinnen", glaubt Max Hauser. 

Druck hat der GCDW am Sonntag somit nicht, das Match gegen Berlin ist die Kür der starken Hinrunde inklusive Erreichen des Pokal-Halbfinales. Gerade die Rolle des Außenseiters spielen die WWK Volleys gerne, gemischt mit einer extra Portion Risiko im Aufschlag - es könnte die Rezeptur für eine Überraschung sein. "Wenn der Aufschlag kommt, haben wir mit Sicherheit eine Chance - gerade in unserer eigenen Halle", so Hauser. "Die Jungs sind gut in Form, haben gut trainiert. Wir wollen in der Meisterschaft möglichst weit vorne landen." Bei diesem Vorhaben täte etwas Zählbares gegen den Serienmeister sicher gut. 

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