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Berlin in allen Belangen besser

mhu_23012021_BRV_1013_Michael_Hundt_web Auf verlorenem Posten: Luuc van der Ent war mit seinen WWK Volleys am Ende gegen Berlin chancenlos. Bild: Michael Hundt

Diesmal ist Berlin keine Reise wert für die WWK Volleys Herrsching. Das Team von Max Hauser unterliegt am Samstag beim Meister Berlin Recycling Volleys klar und deutlich.

Beim 14:25, 17:25 und 19:25 in der Max-Schmeling-Halle ist der GeilsteClubderWelt letztlich ohne jede Chance. Nach 72 Minuten war alles vorbei im Volleyballtempel. Herrschings Trainer Max Hauser war entsprechend bedient nach dem einseitigen Match: "Das war sehr deutlich heute. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir einmal so klar dort verloren haben." Zwar sind die WWK Volleys durchaus mutig, gehen in den Sätzen zwei und drei jeweils zu Beginn in Führung. Doch je länger die Sätze dauern, desto mehr steigern sich die Hausherren und dominieren schließlich angeführt von einem starken Sergey Grankin in den entscheidenden Phasen. "Bisher war es nie so, dass wir wie heute über ein ganzes Spiel hinweg keine Chance hatten", meinte GCDW-Coach Max Hauser resignierend. In den letzten Spielzeiten gelang den WWK Volleys immerhin ein Satzgewinn oder zumindest ein Offenhalten bis zum Satzende.

In Bedrängnis brachten die Herrschinger den Tabellenführer an diesem Abend nicht. Selbst die guten Phasen von Samuel Jeanlys, mit elf Punkten Topscorer beim Hauser-Team und Silber-MVP, waren nicht ausreichend, um etwas Zählbares aus der Hauptstadt mitzunehmen. "Berlin hat in allen drei Sätzen unheimlich stark aufgeschlagen", musste Max Hauser zugeben. "Und selber haben wir nicht den besten Aufschlag-Tag erwischt." Bezeichnend: Neben einigen Fahrkarten beim Service waren auch Fehler wegen Übertritt zu sehen. Entsprechend konnte kein Druck aufgebaut werden, die WWK Volleys waren in sämtlichen Statistiken unterlegen. Die Annahmequote von mageren 31 Prozent spricht Bände. "Dass die Berliner in Block und Angriff enorm stark sind, ist klar. Wenn sie dann aber in Aufschlag - Annahme klar besser sind, dann schaut das Spiel so aus wie heute", so Hauser. 

Kann Herrsching dem Spiel trotzdem etwas abgewinnen? Iven Ferch durfte zwei Sätze lang aufs Parkett, Coach Max Hauser setzte in der Mitte auf Rotation. Ferch machte seine Sache ordentlich, servierte durchaus druckvoll, hatte jedoch am Netz wie seine Kollegen gegen Jeffrey Jendryk sowie Nehemiah Mote das Nachsehen - eine Lehrstunde. Max Hauser blickte zum Schluss daher aufs große Ganze: "Vielleicht ist ein kleiner Dämpfer gar nicht schlecht. Das zeigt uns, dass wir noch viel zu tun haben." 

 

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