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Experiment bleibt ohne Erfolg

20211114_CS_11684_Frankfurt_WWK_Corinna_Beck_web Dorde Ilic (M.) und Luke Herr (r.) stemmen sich am Ende vergeblich gegen die United Volleys. // Bild: Corinna Beck

Die WWK Volleys unterliegen am Sonntag in Frankfurt. Dem Team von Max Hauser gelingt es nicht, die Dominanz der Gastgeber zu brechen. Herrschings Trainer ist trotz der klaren 0:3-Niederlage nicht böse auf die Mannschaft.

Über die 80 Minuten Volleyball in der Fraport Arena und das 18:25, 19:25 und 19:25 wollte sich Max Hauser nicht recht grämen: "Frankfurt ist die aktuell am besten aufschlagende Mannschaft und außerdem extrem blockstark. Wir dagegen standen lange nicht in dieser Formation auf dem Feld. Es war daher ein bisschen vorhersehbar." Insbesondere die Außenpositionen und damit im Wesentlichen die Annahme neben Libero Ferdinand Tille machten dem Coach der WWK Volleys besonderes Kopfzerbrechen: "Tim Peter konnte erst am Donnerstag wieder voll mit trainieren. Und Jori Mantha ist mit Rückenproblemen eine Woche lang ausgefallen. Das hatte etwas Experimentiercharakter - daher ist auch nicht überraschend, dass es nicht so gut funktioniert hat." 

Der Beginn vor der dürftigen Kulisse von etwa 450 Zuschauern hätte durchaus Potential gehabt, um wenigstens einen Satz zu gewinnen. Wild ging es hin und her, viele Breaks auf beiden Seiten waren die Folge: 3:6 stand es schnell, genauso schnell aber 10:7 für die WWK Volleys. Danach stabilisierte sich das Auf und Ab, es war ausgeglichen, auch weil sich GCDW-Libero Ferdinand Tille in die Aufschläge des amtierenden Pokalsiegers hechtete. Allerdings wollte in der entscheidenden Phase nichts mehr klappen. Das 16:19 nach einem Block gegen Luuc van der Ent (drei Blocks, Silber-MVP)ließ Frankfurt in eine Serie gleiten, die dem GeilstenClubderWelt den Satzverlust einbrachte. Die starken Aufschläge des eingewechselten Max Staples waren die Vorboten, ehe der Ex-Herrschinger Daniel Malescha (mit 13 überragender Akteur des Abends und völlig verdient MVP) mit zwei Punkten in Serie das 18:25 besorgte. 

Die United Volleys hatten nun ihren Rhythmus gefunden und wurden von ihrem - in Zuspiel, Aufschlag und Block - starken Regisseur Byron Keturakis weiter angetrieben. Die WWK Volleys diskutierten im zweiten Umlauf in der technischen Auszeit beim Stand von 11:16 intensiv, konnten dann immerhin zwei Punkte in Serie verbuchen. Dann allerdings folgte ein Netzfehler und machte das Aufbäumen jäh zunichte. Irgendwie bezeichnend: Dem Hauser-Team gelang es nicht, die Dominanz der United Volleys nachhaltig zu brechen, auch wenn es wie in Satz drei um Punkt zehn herum gute Phasen gab. Mit jeweils 19:25 zogen die Oberbayern in Durchgang zwei und drei den Kürzeren. Hausers Fazit: "Es war sicher nicht unser bestes Spiel in Frankfurt. Viel mehr war heute einfach nicht drin."

Frankfurt schnell vergessen und nach vorne schauen, heißt die Devise. Denn jetzt wird es intensiv für die WWK Volleys: "Wir haben nun wieder eine Woche Zeit, um uns zu stabilisieren und einzuspielen. Denn wir haben zwei Wochen mit fünf Spielen vor uns." Nach dem Match gegen Düren am kommenden Sonntag im Audi Dome (Tickets unter: WWK Volleys Herrsching - SWD powervolleys Düren Tickets | So 21 Nov. 21 17:30 | München (ticketmaster.de)) geht es in der Nikolaushalle Schlag auf Schlag: Pokal gegen Giesen (Mittwoch, 24.11., 20 Uhr), Bundesliga-Derby gegen Haching (Freitag, 26.11., 20.00Uhr) und Samstag VBL gegen Giesen (Samstag, 27.11., 19 Uhr). Ein straffes Programm, für das alle Kräfte benötigt werden. 

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