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GCDW aller Ehren wert

UP_8L8A4251_b_web Am Ende jubelt Berlin: Herrschings Kapitän Tim Peter konnte das 0:3 mit seiner starken Leistung nicht verhindern.

Die WWK Volleys spielen am Sonntag gegen Tabellenführer Berlin ordentlich mit. Zwar heißt es in der Nikolaushalle am Ende 0:3, in den ersten beiden Sätzen sind die Gastgeber aber dicht dran.

Dass die Recycling Volleys die Partie am Ammersee richtig ernst nehmen, ist von Anfang an zu spüren. Zwar bleibt Star-Zuspieler Sergey Grankin auf der Bank, doch Benjamin Patch ist auch mit Matthew West als Vorlagengeber richtig gut in Form. 20 Punkte sind es am Ende, die dem Amerikaner verdientermaßen die MVP-Trophäe einbringen. Sein Gegenüber auf Seiten der WWK Volleys, Samuel Jeanlys, kommt dagegen nicht auf seinen normalen Punkteschnitt. Acht Punkte stehen für den Herrschinger Diagonalen letztlich zu Buche. Da musste Kapitän Tim Peter einspringen, der eine starke Partie ablieferte: 15 Punkte, 65 Prozent positive Annahmen, 83 Prozent Angriffsquote und drei Blocks - auch hier ist der Silber-MVP absolut verdient ausgezeichnet worden. 

Dass die ersten beiden Sätze jeweils mit 23:25 verloren gehen, dürfte die WWK Volleys ein wenig ärgern. Ein Satzgewinn wäre möglich und vielleicht sogar verdient gewesen, weil der GeilsteClubderWelt stets drangeblieben ist am Favoriten. Der Kampfgeist wurde letztlich nicht belohnt. Satz eins bringt Benjamin Patch trocken und nervenstark zu Ende, den zweiten Satzverlust besiegelt ein Fehlaufschlag von Tim Peter. Sicher wird es keinen Vorwurf an den Kapitän geben, denn gegen ein Topteam muss das Risiko einfach genommen werden. Dass es dann im dritten Satz nicht mehr richtig knapp werden sollte, lag an der nun perfekt laufenden Berlin-Maschinerie, die schon früh (9:13) einen satten Vorsprung eingespielt hatte. Zwar konnte Tim Peter noch auf 17:20 verkürzen, doch alle weiteren Versuche hatten weniger Erfolg, so dass es am Ende 19:25 hieß. 

Die Leistung der WWK Volleys gegen die starken Berliner ist aller Ehren wert und sollte den Schützlingen von Max Hauser Auftrieb geben. Schließlich stehen vor Weihnachten noch die beiden wichtigen Auswärtsspiele beim VfB Friedrichshafen (Samstag, 18.12.) in der Liga und das Pokal-Halbfinale bei der SVG Lüneburg (Mittwoch, 22.12.) auf dem Programm. Die Formkurve der WWK Volleys scheint jedenfalls zu stimmen, auch wenn es am Sonntag nichts Zählbares gab. 

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