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GCDW "nicht bei 100 Prozent"

Lara_Wolff_2021_12_28_NKW_HER_LIGA_3_b_web Wieder waren die WWK Volleys gut im Spiel - aber wieder reichte es nicht. Am Ende hieß es 1:3 bei den Netzhoppers.

1:3 (22:25, 25:22, 23:25, 23:25) müssen sich die WWK Volleys in ihrem letzten Spiel des Jahres geschlagen geben. Bei den Netzhoppers ist es knapp, aber es reicht nicht zum fünften Saisonsieg.

"Das war eine Niederlage in einem ganz wichtigen Spiel," so Max Hauser nach dem Match. "Ein Punkt hätte viel geholfen." Und tatsächlich ist die Tabellensituation nun äußerst knapp. KönigsWusterhausen, die WWK Volleys und Giesen stehen bei zwölf Punkten. Das Restprogramm heißt für den GeilstenClubderWelt: Derby in Haching (6.1.) und dann das Heimspiel gegen Frankfurt (8.1.) zum Abschluss. Um mit einer möglichst guten Ausgangsposition in die Zwischenrunde zu gehen fordert Max Hauser: "Es sind sechs Punkte zu vergeben. Davon brauchen wir vier." Damit es mit dieser Vorgabe klappt, gibt Herrschings Trainer seinem Team erst einmal frei. "Wir gehen jetzt in eine kurze Pause. Wir müssen jetzt zwei, drei Tage den Kopf freikriegen - und dann noch einmal neu starten."

Dass die WWK Volleys gut Volleyball spielen können, bewiesen sie auch am Dienstag in der Landkost-Arena. Ohne Luuc van der Ent, der wegen Knieproblemen passen musste, starten die Jungs in den Lederhosen stark. 16:13 heißt es nach einem Block, mit 18:16 geht es in die Schlussphase des ersten Satzes. Ausgerechnet in diesem wichtigen Moment können die Gastgeber sechs Punkte am Stück erzielen, das 18:22 lässt sich nicht mehr drehen. Doch der 22:25-Satzverlust ist beim GCDW in der Folgezeit kaum spürbar. Jonas Kaminski kommt für Samuel Jeanlys auf der Diagonalen und die WWK Volleys starten durch. Ein Ass von Kapitän Tim Peter (insgesamt 18 Punkte) bringt das 12:7 und entsprechende Sicherheit. Über 17:11 geht der zweite Durchgang klar an den GeilstenClubderWelt - Dorde Ilic setzt den 25:22-Schlusspunkt zum verdienten Satzausgleich. 

Und es geht ausgeglichen weiter: Tim Peter läutet mit einem Rückraum-Kracher zum 22:22 die Schlussphase des dritten Satzes ein. Wieder leisten sich die WWK Volleys in der entscheidenden Phase Konzentrationspausen. Jonas Kaminski baggert einen Dankeball zu kurz zu den Netzhoppers, KW-Topscorer Brandon Rattray (23 Punkte, Gold-MVP) bedankt sich und stellt direkt auf 22:24. Letztlich bleibt Jonas Kaminski der Unglücksrabe: Zum 23:25-Satzverlust wird ihm das Zuspiel abgepfiffen. Im vierten Umlauf beweisen die WWK Volleys Kämpferqualitäten und kommen nach dem 8:11 und 13:16 in der Schlussphase dank eines starken Jori Mantha (24 Punkte, Silber-MVP) noch einmal auf 20:21 heran. Wieder gelingt bei den folgenden Punkte nicht mehr viel. Auch eine gute Serie von Samuel Jeanlys kann die Niederlage nicht abwenden. Wie schon im dritten Satz können die Netzhoppers von einem Gastgeschenk profitieren: Herrschings Diagonalspieler setzt den Aufschlag beim Stand von 23:24 ins Aus. Man sieht: Es sind Kleinigkeiten, die den WWK Volleys aktuell fehlen. Trainer Max Hauser sieht sein Team nach dem kräftezehrenden Programm mit Pokal-Halbfinale und vielen Ligaspielen nicht ganz auf der Höhe: "Wir sind momentan nicht in der Verfassung, dass wir dort gewinnen, wenn wir nicht bei 100 Prozent sind." Wenn die WWK Volleys nach der Mini-Pause wieder Kräfte getankt haben, dann sollten die letzten Prozentpunkte auch wieder aufs Parkett kommen. Dann werden auch die Punkte auf das Herrschinger Konto wandern - verdient wäre es allemal.

 

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