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GCDW fehlt Durchschlagskraft

20220213-1050302022_02_12_svg-wwk12222-9_Michael_Behns_web Jori Mantha war mit 19 Zählern der erfolgreichste Angreifer der WWK Volleys. Für einen Erfolg bei der SVG reichte es aber nicht.

Es bleibt dabei: Die WWK Volleys können in dieser Saison in Lüneburg nicht punkten. Am Samstag erzeugt der GCDW zwar ordentlich Druck, kann daraus aber kein Kapital schlagen und verliert bei der SVG mit 1:3.

"Das war leider kein besonders gutes Spiel von uns", resümiert Herrschings Trainer Max Hauser nach dem 19:25, 25:14, 16:25 und 21:25 in der LKH Arena. "Wir haben ein paar Sachen richtig gemacht, gut Druck aufgebaut. Die SVG hatte sehr wenig gute Annahmen, hat aber daraus leider zu viele Punkte gemacht." Tatsächlich lag die Quote erfolgreicher Angriffe aus den schlechten Annahmen bei den Gastgebern bei 52 Prozent. "Das ist eindeutig zu viel, daher haben wir keinen Zugriff auf das Spiel bekommen", monierte GCDW-Coach Max Hauser hinterher. 

Beim insgesamt dritten Auftritt in Lüneburg in dieser Spielzeit gab es vor allem in Satz eins und drei lange Phasen, in denen nahezu alle Punkte bei der SVG landeten. Ob lange Ballwechsel oder eben die klassischen Side-Out-Situationen, die Mannschaft um den zurückgekehrten Jordan Ewert hatte meist das bessere Ende für sich. Einzig in Durchgang zwei sah es genau anders herum aus: Der GeilsteClubderWelt überzeugte mit starken Aktionen, guten Aufschlägen, Lüneburg hatte kurzzeitig den Faden verloren und reihte Fehler an Fehler.

SVG-Coach Stefan Hübner brauchte insgesamt nicht viel zu tun, seine Formation durfte durchspielen. Auf der Gegenseite versuchte Max Hauser mit Wechseln seine WWK Volleys doch noch auf die Siegerstraße zu bringen. Zu Beginn bekam Tim Peter eine Pause verordnet, ersetzt wurde der Kapitän durch Jori Mantha, der überzeugen konnte. Dem Kanadier gelangen insgesamt 19 Punkte - er hat seine Chance genutzt. Da es auf der Diagonalen weder mit Philipp Schumann noch mit Jonas Kaminski richtig zündete, kam Jori Mantha in Satz vier auf seiner früheren Position zum Einsatz. "Er war der Einzige, der wirklich Punkte gemacht hat", begründete Max Hauser seine Entscheidung. 

Der letzte Satz verlief dann auch ausgeglichen, ehe eine Schwächephase der WWK Volleys das 14:18-Rückstand brachte. Wieder war ein langer Ballwechsel an Lüneburg gegangen, auch eine Intervention von Tim Peter konnte die Unparteiischen nicht umstimmen. Ein Block von Luuc van der Ent bringt den GCDW auf 18:21, aber die folgende Chance lässt Tim Peter liegen. So geht es bis zum 21:25 - eine gute Aktion, der folgende Aufschlag geht ins Netz oder ins Aus. Das waren einfach zu viele Fehler, um noch in den Tiebreak zu kommen. 

Das Fazit von Max Hauser: "Im Angriff war es einfach nicht unser Spiel. Über die Mitte haben wir kaum Punkte gemacht, wirklich desaströse Quoten gehabt." Mit der ersten Niederlage in der Zwischenrunde dürfte das Rennen um Rang eins gelaufen sein. Lüneburg hat jetzt sechs Punkte Vorsprung. Nun gilt es, Platz zwei und damit Playoff-Position sechs in den verbleibenden Spielen gegen Giesen und die Netzhoppers abzusichern. 

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