GCDW hat die Lederhosen an

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Der GeilsteClubderWelt gewinnt nach dem Pokal-Fight auch in der Liga gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys Haching. Am Samstag setzt sich das Team von Coach Max Hauser in der Nikolaushalle 3:1 (25:19, 25:22, 20:25, 25:17) durch und feiert seinen zweiten Saisonsieg.

Sie haben es also noch einmal getan: Die Volleyballer des TSV Herrsching gewinnen vor 1.000 Zuschauern in der ausverkauften GCDW-Arena gegen Haching und liefern dabei über 91 Spielminuten eine grandiose Leistung ab. Dass es noch einmal besser klappte als am Mitwoch mag am Heimvorteil und dem gewachsenen Selbstvertrauen gelegen haben. Statistisch betrachtet war die Leistung der Hauser-Truppe einfach noch stabiler als am Mittwoch. Eine Annahmequote von 61 Prozent bedeutet eine Steigerung zum Pokalspiel, als es "nur" 54 Przent waren. Die Hauplast in der Annahme trug erneut Tom Strohbach (im Bild mit Tim Peter), der 43 Angaben der Gäste entschärfen musste - und dies bravorös erledigte. Zudem trug sich der Außenangreifer mit 13 Punkten in die Scorerliste ein. Seine Auszeichnung als MVP ist daher verdient. Die Top-Annahme ermöglichte Regisseur Michal Sládecek viele Varianten, die seine Angreifer nutzten.

Wie schon im Pokalspiel legt der GCDW stark vor. Strohbach eröffnet zum 1:0, Andre Brown stellt auf 2:1 und nimmt das Publikum mit. Eine kleine Aufschlagserie von GCDW-MVP Strohbach bringt das 4:1, weiter geht es über das 6:3, ehe Christoph Marks mit viel Dynamik das 10:6 erzielt. Überhaupt Marks: Er leistet sich in diesem Match keine Verschnaufpause und ist mit 20 Punkten Topscorer für den GeilstenClubderWelt. Diesen Vorsprung verteidigen die Herrschinger bis in die Schlussphase, bis ein Hachinger Aufschlagfehler das 19:15 bedeutet. Zuspieler Michal Sládecek serviert das 20:15, weitere Angriffe über die Mitte folgen. Ein GCDW-Block bringt den ersten Satzball (24:19), den Christoph Marks mit einem Netzroller-Ass zum 25:19 nutzt. Duplizität der Ereignisse: Im Pokalmatch profitierten noch die Alpen Volleys von einem Netzroller zum Gewinn des Auftaktdurchgangs.

Satz zwei dominieren zunächst die Gäste, der GCDW muss einem Rückstand hinterherlaufen. Als Mittelblocker Brown den Ball ins Aus schlägt, steht es 10:15. Doch der GCDW wird mit einer Führung in die zweite technische Auszeit gehen. Wieder macht Tom Strohbach gehörig Druck beim Aufschlag, Andre Brown ist zweimal erfolgreich und gleicht zum 15:15 aus. Die Krönung der Aufholjagd ist der nächste Ballwechsel: Der GeilsteClubderWelt rettet spektakulär und gewinnt einen intensiven Punkt zum 16:15 - die Halle steht Kopf. Nun ist der GCDW am Drücker und stets den einen Punkt vorn, ehe zum Satzende nochmal eine Schippe draufgepackt wird. Zuspieler Sládecek blockt (20:19), Tim Peter mit einem Service-Winner (21:19) und ein weiterer GCDW-Block bringen die 23:19-Führung, die erneut Christoph Marks zum Satzgewinn veredelt.

Nach der Pause sind die Hachinger präsenter, Herrsching gerät in Rückstand. Zu mehr als zum 18:21 durch Andre Brown reicht es diesmal nicht. Volleys-Kapitän Douglas Duarte da Silva schließt den Satz mit einem brachialen Angriff ab (20:25), dem Libero Ferdi Tille nicht mehr ausweichen kann.

Sollte sich die Geschichte wiederholen und eine 2:0-Derbyführung nicht reichen - diesmal mit dem besseren Ende für Haching? Nein, denn der GCDW ist in Satz vier wieder obenauf. Ein 10:6 leuchtet von der Anzeigetafel, das Publikum ist wie Herrschings Volleyballer voll da. Hauptverantwortlich für die Führung sind Tom Strohbach und Andre Brown, kurz darauf folgt die große Zeit von Tim Peter (13 Punkte). Der 20-Jährige findet eine winzige Lücke in Hachings Block und legt zum 12:7 ab. Das 13:7 besorgt er dann mit Gewalt und lässt das 14:8 und 15:9 folgen. Die Schlusspunkte setzt Mittelblocker Wilhelm Nilsson zum 23:17 per Angriffsschlag und Service-Winner (24:17). Den Matchball können die Gäste nicht mehr abwehren, der Angriff geht ins Aus.

Zum Abschluss dieses gelungenen Abends spielte die Bayerische Band "Himmel-Arsch-und-Zwirn" wie schon zur Halbzeitpause ihr Lied von den Lederhosen. Passend, denn der GCDW hat auch im zweiten Alpenderby binnen drei Tagen die Lederhosen an. Drei Punkte bleiben am Ammersee - genau so, wie es Hallensprecher "König" Alex Tropschug vor der Partie in seinem Zwiegespräch mit dem österreichischen Kaiser ausgehandelt hat.

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