Derbysieger!
Es war das erwartet dicke Brett, dass die WWK Volleys Herrsching bohren mussten. Mit 3:1 (18:25, 25:22, 25:19, 25:20) gewannen die Lederhosen-Träger das S-Bahn-Derby gegen den TSV Haching München.
Nach einem schwachen Start steigerten sich die Ammerseer stetig und fuhren einen insgesamt doch souveränen Derbysieg gegen wackere Vorstädter ein. Ausgerechnet zum Start in den heißen Dezember musste Coach Bob Ranner auf vier Stammgäste verzichten. Die angeschlagenen Jannes Wiesner und Bastian Korreck wurden geschont, Denis Kaliberda saß am Spielfeldrand mit bandagierter Hand. Tobias Hosch hütete krank das Bett. So kam Moritz Gärtner zu seinem Startdebüt. Neben dem 24-jährigen Zuspieler starteten Laurenz Welsch und Jannik Sambale (Annahme/Außen), Dorde Ilic und Gustavo Bryan Ávila (Mittelblock), Simon Gallas (Diagonalangriff) und Keisuke Matsuo (Libero).
Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Nach nur wenigen Minuten hies es 0:6 aus Herrschinger Sicht. Bei den Herrschingern stimmte noch nicht viel. Zwar steigerten sich die Hausherren und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verküzen (8:12, 15:17), doch die Hachinger bestimmten weiterhin das Spiel. Mit 18:25 ging der Satz an die Green Heroes.
Im zweiten Durchgang wurde es besser (auch weil Moritz Gärtner seine Nervosität immer mehr ablegen konnte) und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spie (7:7, 15:15). Eine gute Aufschlagserie von Aufschlagjoker Niklas Uhl bescherte den Herrschingern die 19:17-Führung. Ein Hachinger Aufschlagfehler bescherte dem GCDW schließlich den Satzausgleich (25:22).
In der Folge wurden die Herrschinger immer stärker, Haching konnte nicht mehr an die starke Leistung des ersten Satzes anknüpfen. Bei den Lederhosen-Trägern war es vor allem Simon Gallas, der die Kohlen aus dem Feuer holte. Aber auch die Mittelblocker Dorde Ilic und Gustavo Oscar Bryan Ávila punkteten stetig, pflückten auch mutig den ein oder anderen Hachinger Angriff.
Mit 25:19 und 25:22 gewannen die Ammerseer die Sätze drei und vier. Mit nunmehr 13 Punkten rangieren die Herrschinger auf dem neunten Platz, punktgleich mit der FT 1844 Freiburg. Die achtplatzierten Breisgauer habe bereits zwei Spiele mehr absolviert. Für die Mannschaft von Coach Bob Ranner geht's am Samstag, 19.30, zu Co-Spitzenreiter SVG Lüneburg.