Zweites Spiel, zweiter Sieg.
Einen Tag nach dem 3:0-Erfolg bei den cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland wurden die WWK Volleys Herrsching auch beim VC Olympia Berlin ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten souverän mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:20). In der Tabelle verbesserten sich die Ammerseer nach dem Sechs-Punkte-Trip auf Rang sieben.
Coach Bob Ranner nahm im Vergleich zum Mitteldeutschland zwei Änderungen in der Startformation vor. Im Diagonalangriff bekam Niklas Uhl den Vorzug vor Simon Gallas, im Außenangriff startete Jannik Sambale anstelle von Denis Kaliberda. Ansonsten standen die tags zuvor siegreichen Akteure (Tobias Hosch, Marius Eckardt, Jannes Wiesner, Bastian Korreck und Gustavo Oscar Bryan Avila) auf der Platte.
Die angeschlagenen Keisuke Matsuo und Denis Kaliberda wurden geschont.
Gegen die Nachwuchs-Schmetterer des VCO Berlin kannten die Herrschinger keine Gnade und siegten im Schnelldurchgang mit 3:0. Nach 77 Minuten war der insgesamt elfte Saison unter Dach und Fach. Nur einmal in dieser Saison waren Tobias Hosch & Co schneller im Feierabend – beim 3:0 im Hinspiel. Das dauerte drei Tage vor Heiligabend nur 66 Minuten.
Im Sportforum Hohenschönhausen waren die Herrschinger in allen Elementen das überlegene Team. Die junge Berliner Mannschaft spielte phasenweise gut mit, doch Herrsching agierte nahezu fehlerfrei und unaufgeregt. Im ersten Satz zogen die Herrschinger zur Satzmitte davon. Im zweiten Durchgang war es Jannik Sambale, der mit einer starken Aufschlagserie die Weichen frühzeitig auf Satzgewinn stellte. In Durchgang drei taten sich die WWK Volleys zunächst etwas schwer, ließen sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen. Ein Angriffsfehler von Hannes Röhrs besiegelte schließlich den zweiten 3:0-Sieg binnen 24 Stunden.
Mit einer starken Leistung in Angriff und Annahme krönte sich Jannes Wiesner an seiner ehemaligen Wirkungsstätte zum Gold-MVP. Vielleicht war es die in der Halle zuschauende Familie, die dem 22-Jährigen eine Portion Extramotivation verlieh.
15 seiner 25 Angriffe brachte Wiese durch, in der Annahme war er das auserwählte Objekt der Berliner Aufschläger, stand aber ebenso wie seine Nebenleute stabil.
„Das war ein gutes Spiel von uns", sagte Bob Ranner. „Wir haben den VCO voll ernst genommen." Als Belohnung für den Sechs-Punkte-Trip gibt es zwei freie Tage für Lederhosen-Träger.
Weiter geht's am kommenden Mittwoch (11. Februar). Dann empfangen die WWK Volleys Herrsching die Helios Grizzlys Giesen im BMW Park.

