Ran an den Rechenschieber
Zwei Spieltage stehen in der Volleyball-Bundesliga noch an. Die WWK Volleys Herrsching habe gute Chancen in die Play offs einzuziehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, benötigen die Lederhosen-Träger aus den beiden verbleibenden Partien noch einen Sieg. Die vermutlich größere Möglichkeit bietet sich der Mannschaft von Cheftrainer Thomas Ranner am Samstag, 20 Uhr.
Dann gastieren die Herrschinger im Dschungel. Für die gastgebende Affenbande, wie sich die FT 1844 Freiburg, nennt ist es die letzte Chance auf die Play offs. Vier Punkte beträgt der Vorsprung der WWK Volleys auf die Baden-Württemberger.
Aber auch noch oben ist durchaus noch was möglich. Die unmittelbar vor den WWK Volleys Herrsching (40 Punkte) platzierten Barock Volleys Ludwigsburg (41) und Netzhoppers Königs Wusterhausen (43) müssen ebenfalls auswärts ran. Ludwigsburg in Warnemünde, Königs Wusterhausen bei den Berlin Recycling Volleys.
Zwar bestieg der gesamte Kader am Freitagnachmittag den Bus in Richtung Freiburg. Annahmespieler Marius Eckardt wird aber wohl nicht einsatzbereit sein. Das Knie macht dem Youngster zu schaffen. „Wichtig wird es sein, ruhig zu bleiben." Die stimmungsvolle Freiburger Halle ist ein echtes Tollhaus in der Bundesliga.
In den letzten beiden Jahren hielten die Herrschinger dem Trubel im Tollhaus jeweils souverän Stand. „Für sie ist es die letzte Chance, noch auf den Play off-Zug aufzuspringen", weiß Ranner. „Wenn wir die Freiburger Außenangreifer in den Griff bekommen, haben wir eine gute Chance." Auch der Druck im Aufschlag wird eines der entscheidenden Elemente werden, meinte Ranner.

