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Hauptrunden Abschluss mit Highlight

DSC09423 WWK Volleys mit starken Spiel, Foto: Andre Bugl

Zum Abschluss der Hauptrunde in der Volleyball-Bundesliga gab es nochmal ein echtes Highlight-Spiel in der Nikolaushalle. Gegen den Rekordmeister Berlin Recycling Volleys verloren die WWK Volleys Herrsching trotz einer guten, aber letztlich zu unkonstanten Leistung mit 1:3 (16:25, 18:25, 25:22, 23:25). 

Damit beenden die Herrschinger die Hauptrunde auf Rang acht. Platz sieben oder gar Platz sechs verpasste die Mannschaft des scheidenden Cheftrainers Bob Ranner nur knapp. Im Play off-Viertelfinale bekommen es die Herrschinger ab dem 28. März nun mit der SVG Lüneburg zu tun.

Ranner zeigte sich dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir müssen es realistisch einordnen. Die Niederlage geht in Ordnung." Insgesamt sei die Vorstellung jedoch zu unkonstant gewesen.

Auf jeden Fall war es ein gelungener Abschluss in der Herrschinger Nikolaushalle. Bereits am Samstagmittag war die AmmerseeArena restlos ausverkauft. Und die Fans am Ammersee hatten nochmal richtig Bock auf Volleyball. Und bekamen ein echtes Schmankerl geboten.

Berlins Trainer Alexandre Leal hatte scheinbar großen Respekt vor den WWK Volleys Herrsching und schickte seine derzeit bestmögliche Formation ins Rennen. Ranner hingegen musste zwangsläufig umbauen, da die beiden Mittelblocker nicht voll fit waren. So stand Youngster Joshua Huber in Starting Six. Neben dem Youngster begannen Tobias Hosch (Zuspiel), Niklas Uhl (Diagonalangriff), Denis Kaliberda, Jannes Wiesner (Annahme/Außen), Keisuke Matsuo (Libero) und Gustavo Oscar Bryan Avila (Mittelblock).

Allerdings brauchten die Hausherren etwas Anlaufzeit. Berlin hingegen war von Beginn an auf Betriebstemperatur. Die ersten beiden Sätze konnte der Rekordmeister für sich entscheiden. Bei Herrsching stimmte zwar die Annahme, im Angriff fehlte aber noch etwas die Durchschlagskraft.

Nach der Zehn-Minuten-Pause veränderte sich jedoch die Dynamik des Spiels. Die Lederhosen-Träger wurden im Aufschlag druckvoller und im Angriffsspiel deutlich zielstrebiger. Auch die 1000 lautstarken Fans in der stimmungsvollen Nikolaushalle trieben die Heimmannschaft immer weiter an und die bedankte sich mit einem Satzgewinn. 

„Wir waren da, als Berlin uns was angeboten hat", sagte Ranner. Wer weiß, wie der Abend verlaufen wäre, hätten die Herrschinger ihre frühe 6:2-Führung im vierten Satz länger halten können. „Wir haben es nicht geschafft, Berlin die Energie abzunehmen", konstatierte Ranner nach der Partie. Die Führung war schnell wieder weg. Dennoch konnten die Ammerseer den Satz bis in die Crunchtime offen gestalten. Doch dort setzte sich letztlich die größere Erfahrung eines großen Teams durch. Gold-MVP Matthew Knigge machte nach 102 Minuten den Deckel drauf. 

Für die WWK Volleys starten nun die Playoffs 2026 mit einem Auswärtsspiel in Lüneburg am 28.03.26 in der LHK Arena. Danach gibt das Playoff Viertelfinal Rückspiel am Ostermontag den 06.04.26 in der Geothermie Arena Unterhaching.