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Holland-Power für den Diagonalangriff

Stijn van Schie I WWK Volleys 26/27

Den Saisonbeginn im Herbst fest im Blick und das Ziel vor Augen, voll anzugreifen: Die WWK Volleys München bleiben auf Kurs und sammeln auf ihrem Weg das nächste internationale Besatzungsmitglied ein: Stijn Van Schie verstärkt den Münchner Diagonalangriff.

Für den Kader ist der 31-jährige Niederländer ein wichtiger Baustein: „Als Diagonalangreifer ist es meine Hauptaufgabe, Punkte zu machen und Lösungen in schwierigen Situationen zu finden. Es gibt kein besseres Gefühl, als die Big Points zu machen. Deshalb mag ich die Position des Diagonalangreifers und die Verantwortung, die Bälle zu versenken."

In der vergangenen Saison spielte Stijn zusammen mit Mittelblocker Magloire Mayaula, der in den beiden vorhergangenen Saisons für die WWK Volleys Herrsching aufschlug und der ihm nur Gutes über die Liga und den Verein erzählte. „Ich finde, dass das Niveau der deutschen Bundesliga schon immer gut war, aber in den letzten Jahren ist die Liga noch einmal umkämpfter geworden. Zudem war ich sehr an den ehrgeizigen Plänen in München interessiert. Ich denke, es war eine gute Entscheidung, die beiden Vereine zusammenzuführen. Ich habe viel Gutes über beide Vereine und ihre Fans gehört und freue mich schon darauf, die Heimspiele vor ihnen zu bestreiten." Bereits im Europapokal begegnete der 2,04 Meter große Diagonalangreifer deutschen Teams, deren hohes Niveau ihn schon damals beeindruckte.

Stijns Volleyball-Karriere führte ihn rund um den Globus – von den Niederlanden über Belgien, Tschechien und Frankreich bis zuletzt nach Taiwan, wo er mit seinem Team vor ein paar Wochen das Playoff-Finale gewann. Und nun steht also die deutsche Volleyball-Bundesliga auf seinem Tableau.

Die Liebe zum Volleyball ist tief in ihm verwurzelt, schon in den Kinderschuhen entdeckte er seine Leidenschaft dafür, ganz nach dem Vorbild seines Vaters, der viele Jahre in der höchsten Liga in den Niederlanden spielte. „Wenn mich seine Mannschaftskollegen gefragt haben, was ich später einmal werden will, habe ich immer geantwortet: Volleyballspieler!", erzählt Stijn. „Mir gefällt, dass es ein so dynamischer Mannschaftssport ist. Es ist unmöglich, ein Spiel alleine zu gewinnen – im Volleyball muss man zusammenarbeiten. Und natürlich liebe ich das Gefühl nach einem Kill-Block oder einem direkten Punktgewinn."

Nach seinen Spielzeiten in unterschiedlichen Ligen steht für ihn fest, dass jedes Jahr auf dem Court anders und besonders ist und die bevorstehende Saison umso mehr, weil es das Premierenjahr der WWK Volleys München ist: „Daher ist es im Moment noch schwierig, ein konkretes Saisonziel zu formulieren. Wir haben ein neues Team und einen neuen Trainer, wir werden unsere Ziele also zu Beginn der Saison gemeinsam festlegen müssen", so Stijn. „Ich arbeite gerne im Team auf ein Ziel hin, und der Weg dorthin ist immer von Höhen und Tiefen geprägt. Ich freue mich riesig darauf, all meine Teamkollegen kennenzulernen und eine großartige Saison zu erleben."

Der erfahrene Routinier wird ein wichtiger Bestandteil der Münchner Crew sein, von dessen Spielerfahrung jüngere Spieler in ihrer Entwicklung profitieren können, das betont auch Max Hauser: „In einem jungen Team mit vielen Talenten ist Stijn Van Schie einer unserer erfahreneren Spieler, wir erwarten uns von ihm in diesem Konstrukt eine Führungsrolle, auch von neben dem Platz. Wir freuen uns riesig auf ihn und denken, dass er unser Team in allen Teilen, also Angriff, Block, Aufschlag besser machen wird."

Mit Stijn Van Schie steht der nächste wichtige Eckpfeiler für den Münchner Angriff fest und das nächste Besatzungsmitglied lässt nicht lange auf sich warten.