Momentum und Aufschlag gegen das Maß der Dinge

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Nach der Pokal-Sensation steht in der Liga gleich der nächste Kracher für den GCDW an: Am Samstag (19 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) ist der VfB Friedrichshafen zu Gast am Ammersee. Der GeilsteClubderWelt konnte bislang noch nicht gegen die Häfler gewinnen. Coach Max Hauser erwartet trotzdem ein "spannendes Spiel."

Als das momentane "Maß der Dinge in der Bundesliga" bezeichnet GCDW-Trainer Max Hauser den VBL-Spitzenreiter VfB Friedrichshafen, der am Samstag in die Nikolaushalle kommt. Wenn Herrschings Trainer die Stärken des Rekordmeisters aufzählt, kann einem fast Angst und Bange werden. "Sie spielen sehr, sehr effizient", sagt Hauser. "Die Annahme ist stark, der Angriff ist stark - sie spielen einfach sehr, sehr schlau." VfB-Coach Vital Heynen hat in seinem zweiten Jahr am Bodensee eine gehörige Schippe draufgelegt und dominiert mit seinem Team die Liga. Nicht nur deswegen ist für Hauser sein Gegenüber "einer der besten Trainer der Welt." 18 Punkte aus sechs Spielen, 18:2-Sätze - besser geht es kaum. Kein Zweifel: Der Meistertitel, im letzten Jahr von den Berlinern im Entscheidungsspiel noch vom Bodensee entführt, geht nur über den VfB.

Was soll da der GeilsteClubderWelt ausrichten? Der Kampfgeist ist sowieso ein ständiger und verlässlicher Begleiter, das Momentum vom sensationellen Pokal-Erfolg in Berlin würde die Hauser-Truppe sicher auch gerne mit in die Liga hinüberretten. Durch den Erfolg in der Hauptstadt ist das Selbstvertrauen gewachsen, die großen Teams nicht nur zu ärgern, sondern auch zu bezwingen. Im letzten Jahr war der GCDW gegen Friedrichshafen schon ganz knapp dran. Zweimal gab es ein 2:3 - beachtlich für die Jungs in Lederhosen. Vor allem das Spiel in der Nikolaushalle vor fast genau einem Jahr ist den Fans sicher noch in bester Erinnerung: Nach gewonnenem ersten Satz gingen die beiden Folgedurchgänge an das Heynen-Team, doch der GeilsteClubderWelt kämpfte sich in den Tiebreak, in dem letztlich zwei Punkte zur Sensation fehlten.

Daher sagt GCDW-Trainer Max Hauser: "Wenn wir eine Chance haben, dann zu Hause." Das Publikum, die Stimmung, die speziellen Ausmaße der GCDW-Arena - alles ein Faktor. Dazu muss aber auch sportlich einiges stimmen, um den Favoriten ins Wanken zu bringen. "Wir haben die ganze Woche trainiert, um ein Mittel gegen die Friedrichshafener zu finden", berichtet Hauser. "Es wurden spezielle Aufschlagtechniken geübt, um den Annahmeriegel zu knacken. Eine Chance ist da, wenn wir die Aufschläge richtig, richtig mutig treffen." Und wenn alles nichts hilft, "dann können wir zumindest was lernen", meint Max Hauser, der sich vor der Partie mit seinem Gegenüber auf einen Kaffee treffen will. "Vielleicht kann ich da gleich was mitnehmen", sagt Max Hauser schmunzelnd.

 

 

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