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Drei Endspiele - zuerst kommt Bühl

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Die Hauptrunde in der VBL biegt in die Zielgerade ein. Im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs geht es richtig eng zu. Der GeilsteClubderWelt muss das Feld von hinten aufrollen und in den letzten drei Spielen am besten voll punkten. Am Samstag (19 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) kommt mit Bühl der Pokal-Finalist an den Ammersee.

Platz fünf, das Ziel so vieler Mannschaften, ist für den GCDW nicht weit entfernt. Nur drei Zähler liegen zwischen dem Team von Max Hauser (25, Rang acht) und dem Lokalrivalen aus Haching (29, Platz fünf) - es ist also noch alles drin. Wenn am Samstag die Bisons in der Nikolaushalle aufkreuzen, kann das Ziel nur drei Punkte heißen. Mit den Gästen aus dem Badischen hat der GeilsteClubderWelt noch eine Rechnung offen: Im Dezember gab es zweimal hintereinander in Bühl ein 1:3 zu verdauen. Im Ligaspiel war die Sache eher deutlich, weil der GCDW dem Aufschlagdruck von Masahiro Yanagida, Iurii Kruzhkov & Co. nicht gewachsen war. Das Pokalmatch vier Tage später war erheblich enger. Wie spannend und hochwertig das Match war, wurde zuletzt auch offiziell bestätigt: Vor dem Pokalfinale wurden beide Teams mit dem "Goldenen Händchen" für den besten Ballwechsel ausgezeichnet. Im Finale von Mannheim standen jedoch die Bühler, die am vergangenen Wochenende mit 0:3 gegen Friedrichshafen verloren.

Der VfB machte seine Vormachtstellung mehr als deutlich, zeigte aber auch, wie es gegen die Badener gehen könnte. Vor allem in Satz zwei waren lange Aufschläge das Mittel, um die Annahme der Bühler zu beschäftigen und somit Zuspieler Mario Schmidgall in Bedrängnis zu bringen. Aufschlagdruck - den sieht Max Hauser ebenfalls gerne von seinen Mannen. Sollte dann noch die Stimmung vom Publikum auf das Feld überschwappen, dann ist die Revanche möglich - bei einem klaren Sieg wäre Bühl in der Tabelle überholt und der Jubel groß. So wie bei Christoph Marks, hier im Bild. Der Liga-Topscorer plagte sich zuletzt mit Ellbogen-Problemen herum. Sein Trainer Max Hauser gibt Entwarnung: "Er hat sich erholt und kommt wieder zum Einsatz."

Doch Vorsicht: Wie auch der GeilsteClubderWelt kein Spiel verloren gibt, sind auch die Gäste erst besiegt, wenn der Schiedsrichter den letzten Punkt gibt. So gesehen unter der Woche. 0:2 lag das Team von Trainer Ruben Wolochin zu Hause gegen Lüneburg bereits zurück, schaffte aber immerhin noch den Satzausgleich und erkämpfte sich dadurch einen Punkt. Auch GCDW-Coach Max Hauser warnt eindringlich: "Bühl ist eine starke Mannschaft, ein sehr internationales Team, sehr blockstark. Es wird sicher keine leichte Aufgabe." Die intensive Belastung mit Liga und Pokal könnte dem GCDW in die Karten spielen. Schließlich ist der Auftritt in der Nikolaushalle das dritte Match innerhalb einer Woche. Der GeilsteClubderWelt dagegen ist ausgeruht, das Pokalfinale bescherte ein spielfreies Wochenende. Zeit um Kraft zu tanken für den Endspurt mit drei Endspielen. Trainer Max Hauser hat viel gerechnet und formuliert die Vorgaben: "Wir sollten sechs bis sieben Punkte holen, dann sind wir nach meiner Hochrechnung auf jeden Fall weiter vorne. Bühl und Düren haben wir zu Hause - und da können wir jeden schlagen."

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