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GCDW mit großem Siegeswillen

UP_8L8A9300_b2_web Voller Einsatz - voller Erfolg: GCDW-MVP Jalen Penrose im Block gegen Björn Andrae

Die WWK Volleys Herrsching agieren am Samstag fokussiert und häufen drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze an. In der Nikolaushalle schlägt das Team von Max Hauser Pokalfinalist Düren mit 3:1 (25:22, 24:26, 25:21, 25:21) und erobert Platz fünf der VBL-Tabelle. 

Es hätte nicht besser laufen können für den GeilstenClubderWelt: Die Jungs in den Lederhosen gewinnen zu Hause gegen Düren, zeitgleich unterliegt Lüneburg Meister Berlin mit 0:3 - der erhoffte Sprung auf Rang fünf gelingt. Dass die Herrschinger den SWD powervolleys vor 1000 Zuschauern alle drei Punkte abknöpfen, hat den schönen Nebeneffekt, dass zwischen beiden Teams nun bereits sechs Punkte liegen. Auf Rang acht ist es sogar noch ein Punkt mehr, da die Netzhoppers gegen die starken Frankfurter den Kürzeren zogen. Aus dem Paket Rang fünf bis acht hat somit an diesem Spieltag nur Herrsching einen Sieg gelandet. Düren und KönigsWusterhausen können dank Nachholspiel zwar noch verkürzen, doch die Bilanz der englischen liest sich mit zwei Siegen gegen direkte Konkurrenten bestens - das 0:3 aus Berlin ist nicht mehr als ein durchlaufender Posten. 

Dass es gegen Düren zu einem Dreier reichte, hat mit dem Siegeswillen zu tun, den der GeilsteClubderWelt an den Tag legte. Zu keiner Phase des Matches gerieten die Mannen um Kapitän Johannes Tille deutlich ins Hintertreffen, waren stets gierig auf die nächsten Punkte und gaben nicht nach. In Durchgang eins war es der starke Jori Mantha (13 Punkte und 54 Prozent gute Annahmen), der seinem Team nach ausgeglichenem Beginn einen kleinen Abstand verschaffte. Nach einem Ass gehen beide Fäuste von Herrschings Nummer 13 in die Luft, es folgt ein weiterer Aufschlag-Streifschuss zum 17:13. Zwar kontern die Gäste, die sich ebenfalls nie aufgaben und dem Publikum ein spannendes Match boten, ausgleichen, aber der GeilsteClubderWelt packt das nächste Level aus. Ein Block von Tim Peter im Eins-gegen-Eins (20:18), ein starker Aufschlag von Johannes Tille - schon war der alte Abstand wieder hergestellt. Die 21:18-Führung genügte, um den Durchgang zu entscheiden: Jalen Penrose, mit insgesamt 25 Punkten bester Scorer des Abends und MVP, nahm beim Aufschlag etwas den Druck raus, platzierte sein Service perfekt - 25:22 durch seinen Winner. 

Die WWK Volleys spielen weiter druckvoll und dominieren den Beginn des zweiten Satzes. Vom 4:1 geht es auf 13:10, doch Düren gleicht erneut aus und bringt den GCDW dank großem Kampfgeist sogar mit 18:20 in Rückstand, ehe es nach einigen Fehlern 24:24 steht. Jetzt ist Erfahrung gefragt und die bringt Dürens Björn Andrae wie kaum ein anderer mit. Der Routinier kommt irgendwie an Herrschings Block vorbei, der Angriff von Jalen Penrose wird wegen Übertritt abgepfiffen - 24:26, Satzausgleich. Nach der Pause bleiben die WWK Volleys weiter bissig und sind in Umlauf drei stets voran. Eine verunglückte Rettung an die Hallendecke, ein Leichtsinnsfehler der Gäste, bringt das 19:16 und der Vorsprung hält. Der GCDW zeigt Einsatz, wehrt ab, Johannes Tille täuscht an, lässt den Ball aber gekonnt zum 24:20 passieren. Zwei Fehlaufschläge später ist dieser Durchgang mit 25:21 gewonnen. 

Im vierten Satz sorgt dann MVP Penrose für die Vorentscheidung. Zum 21:20 schlägt der Amerikaner den Block an, das Spielgerät segelt an die Decke. Starke, kraftvolle Penrose-Aufschläge bringen zwei weitere Punkte. Die kurze Service-Variante stiftet Verwirrung, der GCDW kann in Ruhe aufbauen, Jori Mantha stellt auf Matchball. Einen Punkt muss der GCDW noch abgeben, dann packt Regisseur Johannes Tille den finalen Geistesblitz aus, legt den Ball ganz abgebrüht zum 25:21 und damit zum neunten Saisonsieg ab. Erster Gratulant ist Ferdinand Tille, der seinen jüngeren Bruder in die Luft hebt. Nach 105 Spielminuten ist der Rest eine weiß-blaue Jubeltraube aus zufriedenen Spielern und Trainern, die drei ganz wichtige Punkte feiern. Nun haben sich die Schmetterkünstler vom Ammersee eine Verschnaufpause redlich verdient, denn am kommenden Wochenende steigt das Pokalfinale in Mannheim, in dem Herrsching so gerne gestanden hätte.

 

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