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GCDW gut gerüstet nach Giesen

UP_8L8A9762_web Zum Auftakt geht es gegen Giesen. Wird Jori Mantha rechtzeitig fit?

Es geht wieder los - endlich! Die WWK Volleys Herrsching starten am Samstag (19 Uhr, Volksbank-Arena Hildesheim, live auf sporttotal.tv) mit einem Auswärtsspiel in die Saison 2020/21. Für den GCDW geht es zu den Helios Grizzlys Giesen und damit zu einem Gegner mit Ambitionen.

Nach dem Abbruch der letzten Saison kurz vor Ende der Punktrunde heißt es nun also auch für die Bundesliga-Volleyballer: Re-Start. Mehr als sieben Monate liegt das letzte VBL-Punktspiel der WWK Volleys zurück, nach der Niederlage in Friedrichshafen Anfang März war damals Schluss - plötzlich und unwiderruflich. Herrschings Trainer Max Hauser kann es nach dieser unvollendeten Saison kaum erwarten, wieder aufs Parkett zu kommen: "Wir freuen uns sehr, dass es endlich losgeht. Es war eine Menge Arbeit bis hierhin und jetzt wollen wir endlich spielen - und gewinnen."

In der Vorbereitung lief es rund für den GCDW, letzte Woche tauchten allerdings leichte Probleme auf: Jori Mantha und Neuzugang David Wieczorek (kam aus Giesen) laborierten an Bauchmuskelproblemen. Prompt gab es gegen Friedrichshafen und Düren Niederlagen. "Ich hoffe, beide sind fit am Samstag", so Hauser.

Insgesamt scheint das Team vom Ammersee gut gerüstet für die Saison. Der Stamm des Kaders konnte beisammen gehalten werden. Jalen Penrose als zweitbester Scorer des Vorjahres und bester Aufschläger der Liga, übrigens in dieser Kategorie dicht gefolgt von Zuspieler Johannes Tille, wird wieder für viele Punkte sorgen. Neben Wieczorek konnte der GCDW zwei neue Mittelblocker an den Ammersee locken: Luuc van der Ent (aus Eltmann) und Iven Ferch (Mühldorf, zuvor Netzhoppers) messen wie Dorde Ilic (zweitbester Blocker 19/20) stolze 208 Zentimeter - gute Voraussetzungen für viele Blockpunkte.

Was sagt Max Hauser zum Auftaktgegner? "Giesen ist unter den Top-Fünf einzuordnen", so der Coach respektvoll. "Sie haben eine sehr starke Mannschaft dieses Jahr. Daher ist es zu Anfang gleich ein dicker Brocken." Das Team aus Niedersachsen präsentiert sich selbstbewusst, tritt sogar international an. Mit dem Namensgeber im Rücken, den Helios Kliniken, können die Grizzlys halbwegs beruhigt durch diese unsicheren Zeiten navigieren. Ganz anders war da die Lage in Eltmann, bei den AlpenVolleys und beim Traditionsclub Rottenburg, die allesamt ohne sichere Einnahmen nicht weitermachen konnten. 

Mit den verbliebenen elf Teams, darunter der Nachwuchs vom VCO Berlin, sowie dem TSV Unterhaching als weiterem bayerischen Vertreter geht es nun an den Start. "Es wird auch dieses Jahr keine leichten Gegner geben", denkt GCDW-Coach Max Hauser. "Oft wird es 50-50 sein, es könnte also wie im Vorjahr eine Menge Überraschungen geben." Für einige Überraschungen war auch der GeilsteClubderWelt zuständig - das darf laut Hauser natürlich gerne so weitergehen: "Uns hat die enge Konstellation leztzes Jahr bereits sehr gut getan. Ich hoffe auch, dass wir jetzt noch einen Tick besser sind." Bei Abbruch rangierten die WWK Volleys auf Rang fünf, ein Play-Off-Halbfinale wäre also durchaus ein lohnenswertes Ziel.

Bis es soweit ist, werden noch einige Hürden auf Hauser & Co. warten. Neben der sportlichen Form geht immer auch ein Blick auf das Infektionsgeschehen, das den Spielplan gehörig beeinflussen könnte. "In Hildesheim sind die Inzidenzzahlen momentan niedrig", so Hauser. "Das Spiel wird also stattfinden." Und das ist schon einmal eine sehr gute Nachricht.

Livestream: https://www.sporttotal.tv/mae846d2bd

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