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Achterbahnfahrt zum Punktgewinn

UP_8L8A2264_b_web Immerhin einen Punkt konnte Silber-MVP Luuc van der Ent am Ende bei der SVG bejubeln.

Die WWK Volleys Herrsching entführen am Samstag zumindest einen Punkt aus Lüneburg. 2:3 (30:32, 15:25, 25:22, 25:16, 12:15) heißt es nach 125 Spielminuten mit viel Auf und Ab.

Herrschings Trainer Max Hauser sieht nach einem intensiven Spiel in der Gellersenhalle das Positive. "Natürlich ist es nicht schön zu verlieren, wir hätten das Match auch gewinnen können. Doch mental ist es ein Schritt nach vorn, wir haben alles versucht." Wie gegen Frankfurt starten die WWK Volleys gut, geschlossen und variabel, liegen lange in Front. Die langen Ballwechsel gehen fast alle an die Gäste, bis zum 17:20 sieht es sehr gut aus. Dann greift Lüneburgs Trainer Stefan Hübner zum Doppelwechsel - Hannes Gerken und Jannik Pörner kommen für Richard Peemüller und Gijs van Solkema - das Spiel kippt. Lüneburg gleicht aus zum 22:22, Ferdi Tille auf Johannes Tille kontern noch einmal (23:22), aber in der Verlängerung geht der Satz nach langem Kampf mit 30:32 verloren. "Das hat uns dann im zweiten Satz verfolgt. Lüneburg war richtig stark, da ging einfach alles", so Max Hauser. In dieser Gemengelage muss der GeilsteClubderWelt mit 15:25 die Segel streichen, gibt sich aber nicht geschlagen. 

"Wir sind nach dem 0:2 nicht komplett umgekippt, haben dagegen gehalten und den dritten Satz erkämpft mit allem, was wir hatten", analysierte Herrschings Head Coach. Tatsächlich kann sich der GCDW fangen, stabilisiert sich in allen Elementen. Jalen Penrose ist in der Schlussphase von Umlauf drei im Aufschlag effektiv und macht das 25:22 perfekt. Was danach folgt, ist eine Spiegelung von Satz zwei. Hauser: "Wir sind dann im vierten Satz in einen Rausch gekommen und haben unsererseits perfekt gespielt." 25:16 heißt es schnell, auch weil bei Lüneburg einfach gar nichts klappen will. Alleine sieben Aufschlagfehler sprechen eine deutliche Sprache. Doch leider bleibt es nicht dabei: Rechtzeitig zum Tiebreak findet die SVG ihren Service wieder, allen voran Viktor Lindberg. Der Schwede serviert vier seiner insgesamt acht direkten Aufschlagpunkte im entscheidenden Satz und bringt die WWK Volleys um die knappe 8:7-Führung zum Seitenwechsel. Jori Mantha wird zweimal regelrecht abgeschossen. "Lindberg hat im Tiebreak sehr stark aufgeschlagen", so Hauser, "da wird es natürlich schwer." Lüneburgs Außen setzt nach einem weiteren Ass durch Hannes Gerken den Schlusspunkt aus dem Rückraum. 

 

Trotz der Niederlage findet Max Hauser, dass "der eine Punkt sehr viel wert ist." Zwar ist die SVG nun in der Tabelle an den WWK Volleys vorbeigezogen, aber nach den Ergebnissen des Spieltages bleiben alle Chancen auf eine gute Ausgangsposition in den Playoffs. Lüneburg, Herrsching, Bühl, KönigsWusterhausen, Frankfurt und Giesen liegen sehr eng zusammen. "Es ist noch viel zu tun für uns, auch als Team", meint Max Hauser kritisch. "Wir müssen an allen Sachen arbeiten: Block-Abwehr und vor allem im Sideout, da lassen wir viel liegen." Intensive Wochen stehen dem GCDW bevor: in der Trainingshalle und auf dem Spielfeld.

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